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Lexikon - Industrie 4.0

Lexikon - Industrie 4.0

EINFACH anders

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RAMI 4.0

RAMI 4.0 ist im Ordnungsrahmen ein Unterbegriff und gehört zu: ◼️ Data Governance

RAMI 4.0 ist die Abkürzung für: ReferenzArchitekturModell Industrie 4.0
Das Modell bildet in drei Achsen alle wesentlichen Aspekte von Industrie 4.0 ab:
 
 RAMI40

Quelle: Plattform Industrie 4.0 / Hrsg. BITKOM, VDMA, ZVEI: Umsetzungsstrategie Industrie 4.0 – Ergebnisbericht, Berlin, April 2015

1. Die Ebene Hierarchy Levels kann im weitesten Sinn als die altbekannte IT-Pyramide (ERP-MES-Shopfloor) verstanden werden. Die Funktionalitäten wurden um das Werkstück, „Product“, und den Zugang in das Internet der Dinge und Dienste, „Connected World“, ergänzt, um die Industrie 4.0 Umgebung abzubilden.

2. Die Ebene Life Cycle & Value Stream beschreibt alle Schritte über den gesamten Produktlebenszyklus (von der Konstruktion bis zur Verschrottung).

3. Die Ebene Layers beschreibt in sechs Schichten das digitale Abbild eines IoT-Produktes, beispielsweise einer Maschine.

Das Modell vereint die unterschiedlichen Nutzerperspektiven und schafft ein gemeinsames Verständnis für Industrie 4.0 Technologien.

Reifegradmodell

 Reifegradmodell ist im Ordnungsrahmen ein Unterbegriff und gehört zu: ◼️ Data Governance

Das Reifegradmodell ist ein Strategiewerkzeug, das auf dem Weg der Digitalisierung helfen kann, sich zu orientieren. Es dokumentiert den Istzustand und hilft, einen Sollzustand zu entwickeln. Durch ein unterschiedliches Maß an Übereinstimmung zwischen definierten Kriterien und einem Erfüllungsgrad der Kriterien ergeben sich verschiedene Grade an Reife. Der Fokus auf das Wesentliche zeigt zwar die Richtung, bedarf aber anschließend weiterer Maßnahmen.

Es gibt verschiedene Reifegradmodelle. Hier finden Sie eine Auswahl. (Quelle: ifaa)

Ursprünglich inspiriert vom VDMA Baukasten, habe ich für meinen Digitalisierungs-Workshop einen 35-Schritte Baukasten entwickelt, indem zum einen die 5 Naturgesetze der Digitalisierung und zum anderen 35 Jahre Erfahrung integriert sind. Mit diesem Wissen helfe ich Unternehmen sicher ihren richtigen Digitalisierungsweg zu finden und kostspielige Fehlentscheidungen zu vermeiden.

 Reifegradmodell

Bildquelle: ©JPS - Fotolia.com

REST

siehe Webservice

RFID

◾ RFID ist im Ordnungsrahmen ein Unterbegriff und gehört zu: ◼️ Smart World

RFID (Radio-Frequency IDentification) bezeichnet eine Technologie zur automatischen und berührungslosen Identifizierung und Lokalisierung von Objekten mit Radiowellen.

Ein RFID-System besteht aus:
✔️einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie
✔️einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung.

💡 Grundsätzlich lassen sich 3 verschiedene Typen von Transpondern unterscheiden:

1️⃣ Die einfachste Kategorie dient lediglich dazu festzustellen, ob er im Empfangsbereich eines Lesegerätes aktiviert ist. Ansonsten ist keine weitere Identifikation möglich und nötig. Hierbei werden lediglich 2 Zustände abgefragt: aktiviert oder nicht aktiviert.
Dieser Typ wird z.B. in Kaufhäusern zur Diebstahlsicherung der Kleidungstücke eingesetzt:
RFID 1

Bildquelle:  © weerapat1003 / stock.adobe.com

2️⃣ Read-Only Transponder können nur gelesen, aber nicht beschrieben werden.
Sie senden z.B. permanent die Seriennummer eines Objektes, wenn sie in den Empfangsbereich von Lesegeräten gelangen.
Vorzugweise wird dieser Typ bei der Sendungsverfolgung eingesetzt:

RFID

Bildquelle: © alexlmx / stock.adobe.com; © TarikVision / stock.adobe.com

3️⃣ Read-Write Transponder sind Transponder mit lesbarem und beschreibbarem Speicher.
Diese können sowohl selektiv gelesen als auch beschrieben werden.
Diese aufwändigeren RFID-Speichermedien bieten die meisten Optionen.
Z.B. werden solche Lese- und Schreib - Transponder im Fertigungsbereich seit Jahren zur Werkzeugcodierung eingesetzt:

Balluff

Bildquelle: © BALLUFF

 

 
 

Robo-Advisor

◾ Robo-Advisor  ist im Ordnungsrahmen ein Unterbegriff und gehört zu: ◼ Digital Value

Der Robo-Advisor erzeugt automatisiert Aktienmarkt-Analysen

Die Bezeichnung Robo-Advisor ist ein Kofferwort und setzt sich aus den englischen Wörtern Robot (Roboter) und Advisor (Berater) zusammen und steht für die automatisierte Form der Geldanlage.
Dabei handelt es sich um eine Unterform von Machine Learning, zu Dt.: maschinelles Lernen. Das wiederum ist ein Teilgebiet der künstlichen Intelligenz und nutzt neuronale Netze sowie große Datenmengen.
Der Robo-Advisor kann evtl. starke Kursschwankungen gelassener überbrücken, bei denen Menschen u.U. emotionale Entscheidungen mit suboptimalen Ergebnissen treffen würden.
Die Aktienmarkt-Analysen werden zwar mittlerweile immer professioneller, berechnen jedoch mitunter auch seltsame Anlagestrategien. Also Vorsicht!

Merke: Der „Robo-Advisor“ ist eine digitale Anlagehilfe, die Ergebnisse sollte der anlagewillige Mensch, wie sonst auch, sorgsam prüfen!

RoboAdvisor

Bild-Quelle: © Andrii Symonenko / stock.adobe.com

Robotik

◼️ Robotik ist im Ordnungsrahmen ein Hauptbegriff.
Cobot und ◾ kollaborativ sind im Ordnungsrahmen ein Unterbegriff und gehören zu: ◼️ Robotik und werden gleich hier mit erklärt:

Üblicherweise sind Roboter und Menschen durch einen Schutzzaun getrennt. Der Schutzzaun verhindert, dass eine Bewegung des Roboters den Menschen aus Unachtsamkeit verletzen oder töten kann. Der Schutzzaun verhindert aber auch, dass Roboter und Mensch direkt zusammenarbeiten können.

Diese Einschränkungen gibt es bei einem kollaborativer Roboter (kurz Cobot) nicht mehr.
Bei der Mensch-Roboter-Kollaboration arbeiten Mensch und Roboter Hand in Hand zusammen.
Hierbei assistiert der Roboter dem Menschen.
Das bedeutet: Der Roboter ersetzt nicht den Menschen, sondern ergänzt seine Fähigkeiten und nimmt ihm belastende Arbeiten ab.
Das können zum Beispiel Über-Kopf-Arbeiten oder das Heben schwerer Lasten sein.

Grundvoraussetzung für die Mensch-Roboter-Kollaboration sind folgende sensitiven Fähigkeiten:

- Annäherungssensoren, die rechtzeitig einen ungewünschten Kontakt zwischen Mensch und Roboter erkennen.
- Berührungssensitive Sensoren, die Kollisionen des Roboters mit Menschen und Gegenständen zuverlässig erfassen und den Roboter im Kollisionsfall sofort stoppen.

In der Smart Factory arbeiten Menschen und Roboter kollaborativ zusammen - ohne Trennung, ohne Schutzzaun:

kollaborativeRoboter

Bildquelle: © kinwun - Fotolia.com
Hier finden Sie ein YouTube Video zum Thema: kollaborative Roboter

Rohdaten

siehe DataLake
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Johann Hofmann INDUSTRIE 4.0 Experte, Keynote Speaker, Praktiker aus Leidenschaft Anonym hat 4,61 von 5 Sternen 63 Bewertungen auf ProvenExpert.com