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Lexikon - Industrie 4.0

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Neuronale Netze

gehört zu: KI

Neuronale Netze sind bekannt aus der Gehirnforschung.
Das Nervensystem von Menschen und Tieren besteht u.a. aus Nervenzellen, auch Neuronen genannt.
Diese Neuronen sind über Synapsen miteinander verknüpft und bilden ein neuronales Netzwerk.
Neuronale Netze
Bild-Quelle: ©Spectral-Design - Fotolia.com
Dieser Bauplan unseres Gehirns ermöglicht die menschliche Denk- und Rechenleistung.

Um Künstliche Intelligenz (KI) zu realisieren, wird daran gearbeitet, dieses biologische neuronale Netz durch ein künstliches neuronales Netz im Rechner zu simulieren. Dazu werden die Neuronen (auch Knotenpunkte) eines künstlichen neuronalen Netzes schichtweise in sogenannten Layer angeordnet und verknüpft. Dabei können unterschiedlichste Varianten zum Einsatz kommen.
In der Computer-Hardware werden neuronale Netze durch Multiprozessor-Systeme mit einer sehr großen Anzahl sehr einfacher Prozessoren nachempfunden. Jeder Prozessor modelliert dabei ein Neuron. Dabei wird nicht für jeden Anwendungsfall ein spezielles Programm geschrieben, sondern das neuronale Netz muss die richtige Arbeitsweise selbst erlernen (in Analogie zum Menschen). Die Ergebnisse dieser Vorgehensweise sind nicht exakt vorhersagbar, so dass Lösungen entstehen können, die als "unerklärlich" oder "intelligent" charakterisiert werden.

Beispiel:
Neuronale Netze werden z.B. eingesetzt bei „Machine Learning" und „Deep Learning".

Merke:
Neuronale Netze versuchen das menschliche Gehirn nachzubauen.
 
Weiterführende Informationen: www.neuronalesnetz.de
 
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Johann Hofmann INDUSTRIE 4.0 Experte, Keynote Speaker, Praktiker aus Leidenschaft hat 4,58 von 5 Sternen 57 Bewertungen auf ProvenExpert.com